30. September 2017

Frag mich gerade wo der September hin ist… hatte er nicht eben angefangen???

Hm, morgen ist schon 1. Oktober!

Herbst! 🍂🍁🍃 Zum Glück ist es noch schön warm und die liebe Sonne lässt sich auch noch blicken.

Heute Morgen, bin ich schon früh aus den Haus, Richtung Leipzig zum Flying Fitness. Was eine Mischung aus Flying Pilates und Yoga ist, auf jeden Fall im Tuch. Nur war ich irgendwie zu früh. Weiß nicht, auf jeden Fall ne ganze Stunde… naja, im Sporttop mit kurzer Hose war es für einen Stadtbummel echt zu kalt also bin ich in die Leipziger Stadtbibliothek. 
Nun bin ich da nicht wirklich Mitglied und auch sonst kein Gast… aber man kann ja lesen und so habe ich mich bis zu den Koch- und Backbüchern durchgekämpft. Habe in 2 Büchern über Glutenfreies Backen gelesen und bisschen raus kopiert.

Nach einer sportlichen Stunde, durften wir dann noch ein wenig im Cocon schweben und entspannen. Wie schön! Das hier vorn, sind übrigens meine Zehen 😃!
Und danach ging es ins Vegele… unseren Rohkostbistro von Leipzig.

Mit den Auto in die Merseburger Straße!

Ein wunderbarer Nachmittag mit wunderbaren Menschen. Wie soll es auch anders sein…? Danke liebe Kati, Anja, Sylvia, Minh und Anna. Es tut immer wieder soooo gut, Menschen zu treffen die besonders sind, welche die einen verstehen, die gleiches erlebt haben und so herzlich sind, bei denen man sich nicht verstellen muss, einfach sein kann und wo man sich einfach angenommen und wohl fühlt. Wo man auch ihre Geschichten sich anhört und vielleicht nur durch zuhören und Anwesenheit helfen kann.

Das Treffen war sehr spontan und kannten wir uns auch alle nicht so gut… so muss es sein. Spontan gewinnt!

Jedenfalls habe ich einen super leckeren Milchreis ( roh) mit Mandeln und Blaubeersoße gegessen… lecker!!! Das war genau das richtige nach dem „im Tuch schweben“.

Und dann am späten Nachmittag noch eine Großaktion im Garten…

Alte Tannenbaumwurzeln ausgraben und mit Hilfe eines mehr als stumpfen Beil’s… Immerhin habe ich 4 in einer Stunde geschafft, der Schweiß tropfte, am Schluss waren es 6 Stück.

 Bin gespannt was morgen mein Körper dazu zu sagen hat, gerade hält er sich raus. 

Danach noch ein Teller mit leckeren Kelpnudeln und Ruccolapesto.

Bin dann gleich in mein Bett gehopst um noch bisschen zu lernen und zu lesen.

Ich bin sehr dankbar für diesen schönen Tag mit so viel Abwechslung und tollen Menschen und sooooo viel Sonne.

Bis dann, im Oktober!🍁

27. September 2017

Das Ankommen ist dieses Mal nicht so schwer, bin nun schon 5 Tage wieder auf deutschen Boden.

Meide trotzdem die Überflusswelt hier und fühle mich nicht so richtig wohl, in der Gegenwart von oberflächlichen Menschen mit Tunnelblick.

Aber ich sage mir, sie wissen es nicht besser.

Eine große Freude habe ich gerade an den Geschenken und Schätzen aus unserer Natur. Diese tollen Äpfel sind aus unserem Garten. Klar, wohnt in jedem noch ein Gast… was soll’s aber ohne Chemie… denen schmeckst auch so besser.

Habe daraus frisch gepressten Apfelsaft gemacht, außerdem aus Apfeltrester, Bananen, Kakao und Mandelmus, kleine Pfannkuchen. Sie sind echt lecker!

Ich liebe sie pur aber auch mit meiner selbstgemachten Haselnussschokocreme …. lecker! Sie haben guten Biss und sind leicht fruchtig und nicht zu süß.

Dann gab es noch Apfel-Ingwerleder.

Und gestern noch so schöne Möhren…

Davon mache ich mir dann einen grünen Smoothie und zum Mittag einen leckeren Möhrensalat.

Ich liebe den Herbst mit seinen traumhaften Farben. Bisschen klar, bin von Natur her ein Herbsttyp.

Zur Zeit liebe ich es wieder mal, in meiner Küche zu stehen und neue Rezepte zu kreieren…

Es ist zwar ein Rohkostblog hier aber jeder weiß das ich nicht nur Rohkost zu mir nehme. Der größte Teil meiner Nahrung ist schon Rohkost, da ich weiß, dass Sie mir einfach am Besten tut und gekochtes mir auch garnicht mehr so richtig schmeckt. Es gibt aber Herausforderungen, denen ich mich gern stelle.

Gestern musste ich auf jemanden warten, da habe ich in einen Buchladen, das Buch “ Dumm wie Brot“ gelesen… sehr zu empfehlen. Ich denke ich werde es mir kaufen.

Gluten ist einfach eine Katastrophe für unseren Körper und besonders für unser Gehirn… hey, ich bin Life Kinetik Trainerin… ohne Gluten noch schneller zum Erfolg!

Also habe ich gestern ein glutenfreies Bananen-Marmorbrot kreiert.

Und was soll ich sagen, super gut gelungen…!

Bild gibt’s hier, nur das Rezept nicht auf diesen Blog. Ich schicke es euch aber sehr gern zu. Meine Tochter liebt es zum Beispiel mit Erdnussbutter.

So Ihr Lieben, genießt die schöne Sonne und wie gesagt, die Schätze die uns gerade unsere Natur überlässt, besonders roh und unverarbeitet. Regional, Saisonal ist am Besten!

Und gern würde ich jetzt nach Spanien zurück, meine Tochter reist wieder am Freitag nach Pamplona… oh, sie hat es gut!

Bis bald !☀️☀️☀️☀️

24. September 2017

Ankommen…

Es ist nicht so leicht, auch wenn es Einem gut geht, muss man sich erst mal wieder an vieles gewöhnen und schon auch bisschen unterordnen. Trotzdem habe ich es entspannt angehen lassen und lieber einiges liegen lassen und bin erst einmal raus in die Natur… weggefahren!

Bad Kösen… ein Kurort, den wir sehr gut kennen und der eine hübsche Kirche hat, wo wir auf zwei nette ältere Menschen getroffen sind, die uns soviel erzählt haben. Über die Kirche, über das Leben und die auch Zeit für uns und unsere Erzählungen hatten. Ich bin immer sehr dankbar für solche gut tuenden Begegnungen.

und die Saline…

Ich liebe das Gradierwerk, schon als Kind hat es mich beeindruckt und ich habe schon sehr viele besucht und bin immer wieder fasziniert.

und wie soll es anders sein… auch hier der Jakobsweg!!!

Ist doch klar, Karen ist wieder mal richtig!

dann noch Naumburg, hier der Dom.

Leider eine etwas schlafende Stadt, am Samstag ab 13 Uhr ist alles zu. Gastronomisch ab 18 Uhr… und die wenigen die auf hatten, konnten für uns nichts anbieten.

Also weiter ziehen, schade für so eine geschichtsträchtige Stadt.

Abendbrot dann in Weißenfels, beim Griechen!

Zwar auch nicht so leicht, schien als hätte sich hier halb Weißenfels versammelt und Tische reserviert…

Nach bisschen Wartezeit hatten wir dann auch einen Tisch und richtig leckeres Essen!

So heute wieder ganz langsam, habe wieder mehr als 8 Stunden geschlafen und so viel geträumt.

In einer Woche ist meine Tochter schon wieder in Spanien, ja es sind schon wieder Ferien und dann noch eine Woche und ich das letzte mal in Speyer, zur IHK Prüfung und danach geht’s nach Holland zu meiner Freundin und Familie und dann kommt November und alles ist offen…

Bin so gespannt und lebe im Jetzt und Hier!

23. September 2017

Hallo ihr Lieben, ich bin nun wieder zu Hause und habe mich dieses Mal auch richtig darauf gefreut.

Ich bin gerade so dankbar, dass der Camino mir auch die Flugangst genommen hat, zumindest ist es viel besser geworden und ich habe das erste mal auch einen Platz am Fenster bekommen … es sollte so sein!

Ich war so dankbar für die Aussicht und hatte keine Angst.

Hier die Mosel…

Ankommen ist schwierig.

Gestern habe ich auf der Heimreise von Speyer ( da stand noch mein neues Auto) erst einmal viel Zeit auf der Fahrt für mich gehabt. Ich habe es genossen in meinem neuen Auto, kannten wir uns vor dem Camino gerade mal 4 Tage. Jetzt bin ich super glücklich mit meinem Weißen!

Das ist auch eine Veränderung!

Ich bin mein ganzes Leben schwarze Autos gefahren und nun kam ein weißes zu mir… und ich konnte es annehmen!

Ich bin so gespannt was noch kommt.

Gerade habe ich so eine innere Ruhe, Gelassenheit und doch ein wenig Unruhe um wie gesagt erst einmal anzukommen. Ich merke es gerade auch an den vielen Stunden die ich schlafe. Sonst sind es maximal 5 Stunden, zur Zeit oft mehr als 8 Stunden… mein Körper arbeitet noch Vieles ab.

Aber ich habe es auf den Camino schon gemerkt, es war anders als im Sommer. Ich war mehr unterwegs um Menschen zu helfen, war ich doch selbst noch sehr ausgeglichen und brauchte den Camino nicht zur Selbstfindung. Für mich war es eher, wie den Weg noch zu Ende gehen…

Ich hatte immer das Gefühl, dass noch was fehlte. Gab es im Juni/ Juli doch große Wendungen die nicht vorhersehbar waren und meinen Weg vollkommen auf den Kopf stellten…

Schon vor meinem Abflug auf dem Flughafen kam eine Frau zu mir, die mich als Pilger erkannte ( Muschel am Rucksack) und fragte wie es so sein wird auf dem Jakobsweg. Ich machte ihr Mut und wir unterhielten uns eine ganze Weile. Am Schluss standen ihr Tränen in den Augen, ich versicherte ihr, das sie es schaffen wird und fest an sich glauben soll und das wir uns sicher Wiedersehen!

Ja auf dem Weg, bin ich ihr nicht begegnet aber in Santiago haben wir uns gesehen. Na da war die Freude groß!

Und so ging es auf meinem Weg weiter. Durchweg hatte ich von Anfang an ganz liebe Menschen um mich herum. Viele wollten einiges wissen ob es der Weg war oder meine Geschichte oder etwas spirituelles oder zur Ernährung und Gesundheit… ich hatte viel zu erzählen.

Bin dabei immer wieder vielen offenen Menschen begegnet, die mir sehr gern zugehört haben und dankbar waren.

Ich denke das wird auch mein Weg weiterhin sein. Ich bin dafür da, den Menschen zu helfen, sie zu ermutigen, sie wachzurütteln, ihnen neue Wege zu zeigen. Es bereitet mir viel Freude, die Arbeit mit Menschen, die bereit sind für Veränderungen.

Da die meisten meine sonnige Ausstrahlung und meine liebevolle und witzige Art mögen, fällt es ihnen oft leicht anzunehmen oder besser sie wollen es auch so haben.

Gelandet!

Und zur Zeit alles offen… Bleibt dran!

Langsam werde ich jetzt wieder mehr gesundes Essen in meinen Tagesablauf einbauen, ist es auf dem Weg nicht immer möglich gewesen und vielleicht auch ne kleine Fastenrunde.

Aber alles langsam, nun erst einmal Familie und Ich!

Und Lernen für meine IHK Prüfung „Fachberater für Rohkosternährung “ in 2 Wochen!

☀️☀️☀️

21. September 2017

Es ist 7 Uhr… in der Herberge herrscht wieder mal Aufbruchstimmung, viele gehen noch weiter oder müssen zu ihren Flügen.

Ich habe mein großes Doppelbett am Fenster und wie schon das letzte Mal ist gleich nebenan einen Bäckerei… es kommt ein fantastischer Geruch rein. So wie früher. Heute ist das bei uns ja oftmals nicht mehr so verbreitet, durch die Großbäckereien.

Hier habe ich diese leckeren Gerüche fast jeden Tag beim pilgern gehabt.

Gestern haben wir noch einmal den ganzen Tag in der warmen Sonne auf dem Kathedralplatz verbracht.

Früh 8 Uhr war ich noch zur deutschen Messe in der Kathedrale und war überrascht, dass es dieses Mal mir gut gefallen hat und die Worte vom Priester so warm und herzlich waren.

Ich kann mich noch an den Juli erinnern, da fühlte ich mich bei der Messe garnicht wohl.

Abends noch einmal Tappas essen in unserer Lieblingsbar und ein wenig noch durch das nächtliche Santiago schlendern.

16.45 Uhr geht heute der Flieger nach Deutschland.

Ich freue mich und weiß das ich wieder komme.☀️

20. September 2017

Ein Ziel auf meinem Weg ist geschafft!

Danke!

Es ist gerade 5 Uhr und ich bin aufgewacht in Santiago, die Kathedrale läutet. Ich bin in meiner alten Herberge vom letzten Mal und so dankbar wieder hier zu sein, ist bisschen Heimat.

Mein Überbettbewohner ist gerade nach Hause gekommen, hat sicher die ganze Nacht gefeiert, ist ins Bett gefallen und schnarcht jetzt mächtig. Nicht so schlimm, ich denke ich bin ausgeschlafen.

Die Kathedrale im Dunkeln…

Ich freue mich auf diesen Tag. Wir werden zwei weitere Pilgerfreundinnen empfangen ( 66 und 67 Jahre) die heute eintreffen. Außerdem ist wieder wunderbares Sommerwetter angesagt, ich denke wir alle haben das verdient.

Wir haben gestern vielen ankommenden Pilgern zugejubelt, es ist immer so schön, wenn es einer geschafft hat.

Kurz noch einmal zu gestern….

Start 6.56 Uhr aus meiner letzten Herberge vor Santiago.

Es war eine der schönsten Herbergen, ein altes Steingemäuer mit Balkon, kleinen Garten und eigener Küche, die uns leckere Sachen zubereitet hat. In den Bett habe ich wie zu Hause geschlafen… wunderbar, keiner hat geschnarcht, fast alles junge Mädels!Leckerer frischer Salat und Pimentos…!

Auf ging’s..

Da es so früh war und noch dunkel, habe ich den ersten Pfeil der vom Weg abbog übersehen. Also bin ich die Straße weiter. Ich habe dann auch für mich entschieden, als ich bemerkte, dass keine Pfeile mehr kommen, das es in der Dunkelheit besser ist die Straße weiter zu gehen und erst später wieder auf den alten Jakobsweg zu stoßen.

Das hat wunderbar geklappt und wieder weiß ich, genau das war so richtig, mein Weg eben.

Im Dunkeln in Wald, ist allein, glaube ich, doch nichts für mich…

Mir ging es richtig gut, es lief sich prima und ich fühlte mich auch so. So entspannt und irgendwie so voll Dankbarkeit auf dem richtigen Weg zu sein. Es war ein unglaubliches Gefühl.

Der letzte Stein, den ich gefunden habe, dann gab es keine Wegweiser mehr.

Fand ich ein bisschen schade aber ich bin einfach gerade aus weiter und bald erkannte ich den schönen Park, wo ich im Juli oft war… ich bin bald da, juhu !!!

Gegen 10 Uhr Ankunft an der Kathedrale von Santiago de Compostela!

Ich empfand es als schön, das ich es geschafft habe und wieder hier sein kann aber so ein rauschendes Gefühl, wie das letzte Mal, war es nicht, eher genügsame Zufriedenheit.

Anstehen im Pilgerbüro war angesagt… Genau war es etwas mehr als 1,5 Stunden. Aber das war nicht so schlimm, die Freude alte Pilgerfreunde wieder zu treffen und die Ruhe, jetzt nichts anderes vor zu Haben und einfach im Hier und Jetzt zu sein tat gut.

Dann hab ich meine alte Herberge aufgesucht und gleich für meine beiden Pilgermädels Doreen und Jana mit reserviert.

Die beiden empfangen und dann erst einmal alleine entspannt richtig lecker Spanisch Essen gegangen…

In der warmen Sonne, an der Ostseite der Kathedrale, ging es mir mit Rotwein, eingelegten Oliven und einer großen Veganen Paella soooo gut.

Im Juli habe ich mich damit noch etwas schwer getan. Damals fühlte ich mich noch so allein und hatte keine richtige Lust im Restaurant zu sitzen und zu genießen. Die Sprache war eine Hemmschwelle und dann noch Vegan zu erfragen… aber das ist alles kein Problem heute.

Danach habe ich mir noch meinen Nachtisch abgeholt, das leckere Vegane Schokoeis, was im Juli schon mein absoluter Favorit war… hmmmm!

Mit den Mädels habe ich dann einen wunderschönen Tag vor und an der Kathedrale in der Sonne verbracht, es tat echt gut, wir waren sehr glücklich.

Abends noch in die Tapasbar und durch das nächtliche Santiago gepilgert…

Und endlich konnte ich mal ein Foto machen… von den alten Priester, der immer noch an der Kathedrale steht und auf die Nonne wartet, mit der er verabredet war… sie kam bis heute nicht!

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag , bis bald, werde noch ein wenig ruhen, mal schauen.

18. September 2017

So nun sind es nur noch 15 km bis Santiago de Compostela!

Ich habe gestern beim Laufen für mich beschlossen, das Tempo etwas runterzunehmen und erst am Dienstag in Santiago anzukommen. Die Strecke gestern lief sich sehr gut, ruhig und irgendwie sehr spirituell. Das haben auch andere Pilger gemerkt. Und genau beim Laufen sagte mir meine Stimme, Karen mach langsam, genieße, das sportliche ist getan, jetzt kommt das spirituelle…

Ich verabschiedete mich auch von den Gedanken, noch nach Finisterre zu laufen. Und irgendwie tat diese Entscheidung gut.

Gegen 7 Uhr bin ich gestern gestartet. Ich habe sehr gut geschlafen, nur war die Luft in der Herberge mehr als schlecht… kein Fenster, also schnell raus an die frische Luft. Es war gerade mal 8 Grad. Die spanische Jugend hatte wieder die Nacht durchgefeiert und ging gerade nach Hause, die Polizei kontrollierte die Autos…

Es war ein schöner Weg, durch viel Natur. Es war Sonntag, viele Bauern begannen mit der Weinernte.

Heiße Thermalquellen von Caldas de Reis!

Frisch gepressten Orangensaft, heute mal extra ein großes Glas und einen Salat… so gut!

Und da habe ich Doreen und Jana aus Deutschland kennengelernt.

Und wir haben mächtig gefeiert, in einer kleinen spanischen Bar. Mit Vino Tinto aus der Teekanne und aus Tassen getrunken… Chips gab es gratis dazu.

Sicher hatte es sich im Ort herumgesprochen… es wurden immer mehr Männer in der Bar. Wir hatten so viel Spaß, Sissy aus Österreich und Vroni aus Deutschland kamen dann noch dazu.

Heute bin ich erst 9 Uhr ganz entspannt gestartet. Es sollten heute nur etwa 20 km werden.

Leider hingen heute viele dicke Wolken am Himmel und es nieselte.

In der Jakobskirche von Padrón. Der Stein war zur Zeit der Römer als Opferaltar in Gebrauch. Der Legende nach machte an diesem Stein später das Boot fest, das den Leichnam des heiligen Jakobus über das Meer gebracht hatte, bevor dieser dann in einem Ochsenkarren seinen letzten Weg zum heutigen Santiago zurücklegte.

… lustig ne Bunk- Herberge

Ich habe einen Stein abgelegt…

Nun bin ich in dieser schönen privaten Herberge. Sitze auf dem Balkon in der Sonne und genieße es.

Bin gespannt was noch kommt, genug liebe Leute zum feiern sind hier, gerade kamen auch Doreen und Jana. Viktor von gestern war auch schon da.

Und ein tolles Gespräch mit dem sympathischen Mädel, Ramona, aus Österreich …

Morgen gehts nach Santiago…👍🏽

3,5 Jahre Leguanos…

Tja, das waren nun 3,5 Jahre und in dieser Zeit habe ich keine anderen Schuhe gekauft!!!

2 Jakobswege sind sie mitgelaufen und nun bin ich 15 km vor Santiago und werde sie sicher auch dort lassen.

Gestartet bin ich vor einer Woche noch mit Leguanos ohne Löscher…

Im Wald bin ich einmal etwas ins straucheln geraden… und das erste Loch zeigte sich. Heute kurz vor Ende der Strecke noch das 2. Loch.

Ich hatte es befürchtet, den es zeigten sich nun nach 3,5 Jahren schon zu Hause dünne Stellen.

Trotzdem bin ich mehr als dankbar, dass sie mich so lange begleitet haben und ich dieses wunderbare Laufgefühl nicht mehr missen will.

Es loht sich!

Probiert es aus!

Noch 35 km bis Santiago…

Heute mal kein Bericht, ich habe gelebt und soooo viel gelacht, super Gespräche gehabt, viel Wein getrunken und tolle Menschen kennengelernt!

Danke!

In einer Bar, neben der Herberge mit Vino Tinto und Chips. Den Wein gab es in einer Teekanne… und die Tassen erst…!

Wir haben so viel gelacht und waren sicher die Sensation hier im Ort in der Männerkneipe. Sie füllte sich zunehmend.

Glücklich und zufrieden!

Gute Nacht!

17. September 2017

Mein Gewinner und Sportlerehrgeiz ist geweckt…

Ich überhole jeden Tag soooo viele Pilger, das macht schon richtig Spaß.💪🏾👍🏽

Aber manche sehen auf ihren Weg auch echt schlecht aus, die Rucksäcke falsch gepackt, zu viel an, zu viele Pausen… Jeden sein Weg!

Heute früh, klingelte der erste Wecker 6 Uhr. Sicher hat diejenige Person, unter den 24 Schlafgästen, nicht daran gedacht, dass wir in Spanien sind.( eine Stunde voraus) Also wird es heute auch erst 8 Uhr hell nicht 7 Uhr!!!

Hm, nun bewegte sich so langsam die Masse. Ich auch!

Hatte nicht gut geschlafen. Die Herberge lag an einer stark befahrenen Straße und viele Schnarcher, schlechte Gerüche, Toilettengänger…

Also weg hier!

Gegen 7 Uhr brach ich auf.

Zwar laufe ich nicht gern im Dunkeln, aber dadurch, dass es durch den Ort ging, nicht ganz so schlimm. Trotzdem brauchte ich kurz auch mal meine Handytaschenlampe, weil einfach kein Pfeil zu finden war.

Es war sehr frisch heute Morgen etwa 11 Grad. Ich habe vielleicht gefroren. Immerhin nur kurze Hose und eine leichte Jacke an.Doch die Sonne kam raus, wie versprochen!Traumhafte Natur und ein sehr gut begehbarer Weg. Ich bin heute die meiste Zeit mit BarfußSchuhen gelaufen, das tut meinen Füßen am Besten.da war einer neugierig…und dann erstmal ein Tee zum aufwärmen!Ich hab mich dann auch verewigt… zum Glück habe ich die coolen Stifte zum Steine bemalen mit.So schöne Natur, ich war so dankbar und so glücklich heute. Es lief sich prima und mir ging es richtig gut.Die grüne Strecke bin ich heute : ca. 35 km

Die rote Strecke, ist die gesamte ab Dienstag: ca. 185 km!Meine Herberge heute ist sehr modern.

Ich habe mir extra mal wieder eine private herausgesucht. Kostet zwar das doppelte im Vergleich zur staatlichen. Aber gerne bezahle ich 12 € für saubere und getrennte Waschräume, kleine abgetrennte Schlafplätze und alles sehr weitläufig und positiv!Die Kirche von Pontevedra, soll eine der Hauptattraktionen auf dem Weg sein.

Hab da mal nachgelesen.. aus dem 18. Jahrhundert, eine Barockkirche und wurde in einem Grundriss errichtet, der einer Jakobsmuschel gleicht. In der Kirche überall Muscheln.Auf dem Markt habe ich dann endlich Kastanien essen dürfen.

So frisch hatte ich sie noch nie.

In der Sonne auf der Bank… lecker!

Anders ist dieses Mal, dass ich mich nicht allein fühle. Ich kann allein im Restaurant sitzen, allein laufen und mich stört auch nicht, wenn in der Herberge keiner mit mir spricht.

Bisschen durch die Stadt gebummelt, einen riesigen Supermarkt mal genau unter die Lupe genommen und eigentlich wollte ich mir noch eine Sonnenbrille kaufen… keine Chance!

Habe meine leider zertreten.

In Spanien ist aber auch schon Sachentechnisch auf Winter umgestellt. Hatte sogar ein H+ M gefunden, da gab es nur albere rote und klare mit blauen Gläsern. Nee nicht wirklich… die Pilger und Einheimischen schauen mich so schon bisschen komisch an. Grüne Haare und dann noch Barfußschuhe…

Eine Brille wäre echt gut, weil hier viel Wind geht und meine Augen sind schon entzündet und tränen.

Naja eben auch mein Weg!

Morgen ist Sonntag, leider werde ich es nicht bis Santiago schaffen aber ich habe ja auch noch so viel Zeit. Alles offen , ich freue mich.

Gerade bin ich richtig glücklich! 🙂☀️

Bis dann mal!🙏🏽

16. September 2017

Buen Camino… es ist doch sooo vertraut !!!

Ja die Karen ist durch Portugal durch und ruck zuck war es von 11 Uhr im selben Augenblick 12 Uhr…

Aber mal von Anfang an.

Super ausgeschlafen bin ich in eine neue Runde gestartet. Da mir der Weg am Fluß empfohlen wurde, sollte es da lang gehen. Immer gerade aus, ab vom Jakobsweg.

Aber das das die Karen lieber lassen sollte, weiß ich jetzt besser…

Der Weg war wunderschön.Irgendwann war sogar der Jakobsweg ausgeschildert… also doch der richtige Weg. Ich ging geradewegs den Pfeilen hinterher.Zündete in einer Kapelle eine Kerze an und fragte mich, warum an der Straße das große EU Zeichen war und Galicien drauf stand?!

Aber ich ging weiter, immer schön den Pfeilen nach… es war irgend was anders. Auf der Straße wieder freilaufende Hunde, die Leute grüßten freundlich und freuten sich … und an einem Haus ne spanische Fahne?

Was … wo bin ich???

Eigentlich kommt Spanien erst nach 13 km?

Nee, es war so. Ich bin irgendwann mit den Pfeilen auch über den Fluss und genau da war schon Spanien..

Handy an und erst mal suchen wo ich mich befinde. Ach je… ich war ganz schön ab vom Weg. Die Pfeile scheinen ne spanische Variante zu sein, nicht unbedingt falsch aber wenn ich so weiter gehe, komme ich so schnell nicht wieder auf meinen Weg.

Ok, erst mal weiter und überlegen.

Im nächsten Ort, den ich 3 x hoch und runter gelaufen bin, kam mir die Erleuchtung!

Bus!!!

Ich fragte mich durch und ein junges Mädchen half mir. Ihr Englisch war glaube ich ein klein wenig schlechter als meines… wir verstanden uns.

Vielleicht ne halbe Stunde habe ich gewartet, dann kam der Bus!

Für gerade mal 1,50€ fuhr ich an mein erstes Ziel welches 13 km entfernt sein sollte. Ich glaube ich war mindestens 20 km unterwegs.Von Tui aus ging es dann weiter auf dem richtigen Weg in Richtung O Porriño. Ich war so froh, das ich den Einfall mir den Bus hatte!

Zur Zeit sind die Esskastanien reif, schade das ich keine mitnehmen kann.Vorbei an einer Kiwi-Farm 🥝🥝🥝Und endlich wieder Rastplätze und Wasserstellen. Die gab es in Portugal gleich 0!!!

Na das freut mich ja… meine geliebten Wegweiser sind auch wieder da. Immerhin, noch 111 km!Ich habe dann wieder einen Stein abgelegt.

Es ist der Kleine mit den gelben Pfeil. Er steht für die Dankbarkeit, das ich den Weg gehen kann.

Und beim Laufen bekommt man manchmal auch Hunger. Nüsse und Trockenfrüchte sind super und in Spanien gibt es nun auch wieder Minze am Wegesrand. Die Kombination war richtig gut.Hey, auch die kenne ich doch. Die alten Scheunen von Galicien. Freut mich!Und hier ist der 99 km Stein.

Nicht mehr lange und dann fehlen die km- Schilder, später dann auch die Muscheln.

Abendbrot auf der Spielplatzbank… mit Hummus, Brotsticks und Gurke. Damit auch jeder Spanier weiß, dass hier ein Ausländer sitzt… Spanier lieben selten Gurke!!!

Musste dafür auch in zwei Läden, in den einen keine Spur von Gurke…

So in der Herberge ist es schon recht still und dunkel. Um mich herum in den Betten (24 im Zimmer) alles Holländer… fühle ich mich wohl. Ich höre sie so gern reden und sie sind so offen und normal. Ich wurde gleich angesprochen. Sie sind so relaxt, von den 2 deutschen Mädels hier im Raum ganz zu schweigen… mufflig, arrogant!

Glaube sie sollten noch einen langen Camino dran hängen!😃 ( zum Glück wissen die nicht, das ich gerade von Ihnen schreibe)

Wie lang die nächste Etappe wird, weiß ich noch nicht, ich laufe dann einfach los und werde sehen.

Bleibt dran, Buen Camino!

Ach und es ist wirklich so, die Portugiesen waren im Vergleich zu den Spaniern viel ruhiger und haben auch wenig gegrüßt.

Jetzt sieht es wieder anders aus, laut und besonders nett!😊👍🏽

15. September 2017

Ich bin gerade in der Jugendherberge aufgewacht. Es ist in Portugal 7 Uhr und gerade hell geworden. Ich habe bestens geschlafen. Da ich nicht weiß wie das Internet heute Abend ist, hänge ich mal gleich noch einen Bericht dran.

Also auf dem Boden, neben den Regal habe ich ganz gut geschlafen, nur kamen ab und zu ein paar Mücken…

Aber hier noch kurz von vorher… 🙂

Ein leckeres Abendessen in einer Pizzeria hatte ich mir da noch gegönnt. Mit Pizza, Salat ( vegan) und ein teures Glas richtig guten Portwein.

Abends habe ich noch ein paar Steine bemalt, die ich in Herbergen lasse oder als Ballast ablege.

Gegen 6.20 Uhr bin ich dann los. Ich war bisschen froh, die Toiletten und Waschgelägenheiten waren sehr sparsam vorhanden und mal wieder nicht getrennt. Selbst die Duschen, offen mit Saloontür und frei für alle!<
ieselregen, dieses Mal!

Nicht schlimm, es war warm.

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a waren sie wieder… meine geliebten Eukalyptusbäume, mit den so guten aromatischen Duft.

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ie hellen Blätter, sind die jungen neuen Blätter, zuerst sind sie so rundlich, dann werden sie lang und dunkelgrün.

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uch Bahnschienen habe ich heute mehrfach überquert…

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ier mal die Strecke, die grüne bin ich die 48 km gelaufen…

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ann kam schon bald die Sonne raus und auch das Meer hatte ich wieder…

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n Traumhafter Küste bin ich lang, dieses Mal nur mit mächtig viel Wind von vorn.

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o und das ist nun die Jugendherberge…

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lick vom Zimmer aus.

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undgang noch im Ort.

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nd jetzt ist es 8 Uhr. Auf geht's…

Richtung Valenca, nicht nach Route, sondern am Fluß entlang, wurde so mehrfach empfohlen… und warum soll man das dann nicht annehmen.

Bis bald, habt einen schönen Tag! ☀️

14. September 2017

So nun ist heute schon Donnerstag und ich bin in einer schönen Jugendherberge, fast wie ein Hotel mit eigenen Bad für mich und ein Mädel aus Augsburg. Ich bin in Vila Nova de Cerveira. In der Küche habe ich mir gerade diesen leckeren Salat gemacht.

Aber zuvor erst einmal zu gestern…

Also nach den tragischen Unfall der lieben Sabrina, bin ich gestern schon im Dunkeln los. Die Nacht hatte ich trotzdem gut geschlafen, keiner hat geschnarcht.

Es war eine wunderschöne Etappe wieder, so viel wunderbares Meer.

Irgendwann, habe ich dann mal zu Gott gesprochen, ich habe gesagt: Lieber Gott, du begleitest mich nun auf dem Weg, bist immer bei mir aber gesehen und auch gehört von dir habe ich bisher noch nichts. Vielleicht kannst du mir mal ein Zeichen geben!

Und gleich danach… ein Knall am Himmel ( stahlend blau, ohne Wolke) und 3 Lichtblitze…

Ich hörte mich noch sagen: na so spektakulär bräuchte es echt nicht sein.

Ist das nicht wunderbar!

Dann ging es etwas ins Land hinein, es wurde nun auch sehr bergig.

Am Ende hatte ich 48 km hinter mir, glücklich aber auch ganz schön fertig. Immerhin 11 h gelaufen und fast keine Pause gemacht.

Die Herberge war in einen alten Kloster und leider, da ich so spät kam… voll.

Man bot mir für 4 € einen Platz auf dem Boden neben dem Regal an.

So und nun will ich dringend schlafen, den Rest gibt es morgen!

Gute Nacht!😴

12. September 2017

Erste Etappe…

Da ich gestern kein Internet hatte, gibt es heute gleich noch ein Bericht.

Start in Porto um 7.13 Uhr. Ja eher war nicht so gut, da es erst 7 Uhr hell wird. Ein richtig gute Nacht liegt hinter mir. Der junge Ungar hat sehr ruhig geschlafen, so das ich durchgeschlafen habe und richtig gut ausgeschlafen starten konnte.

Ein wunderbarer Weg, immer am Wasser lang.

Mein erster Halt in einer Bar, mit frisch gepressten Orangensaft!

So gut!!!

Ankunft gegen 14.30 Uhr in Vila do Conde nach ca. 33 km Strecke.

Es war ein schöner Weg, komplett am Meer lang, die ganze Zeit. Besser konnte es bei den herrlichen Wetter nicht kommen. Ich habe die Zeit so genossen. Traumhafte Strände im Wechsel mit Naturstränden und tobende Küste mit vielen Surfern.

Das ist nun meine Herberge, wieder sehr sauber… und ein Zimmer komplett in deutscher Hand! So etwas habe ich noch nie erlebt!

Eine schöne Sonnenterrasse mit Blick auf die Stadt.

Hier bin ich nun! 🙂 In Vila do Conde, habe Salat und Tomaten eingekauft und es gab wieder einen großen Salat. Außerdem eine richtig reife Cherimoya, es beginnt gerade die Erntezeit. Und frische Trauben von hier sind gerade auch sehr gut.

So und nun zum Ende des Tages noch ein tragischer Unfall in unserem Zimmer.

Ein Mädel ist gerade vom Bett gestürzt und hat sich eine Kopfplatzwunde zugezogen. Die Leider ist gebrochen…

Ich habe meine Taschentücher geopfert. Ist schon nicht so schön, nach den zweiten Tag laufen, in einen fremden Land, so etwas…

Aber wir haben Sie gut versorgt, der portugiesische Rettungsdienst sah es auch sehr entspannt. Einer von ihnen, sah aus wie ein Polizist, hat nicht einmal Handschuhe aufgesetzt beim Verband anlegen… Sie ist nun erst einmal ins Krankenhaus, das Bett wurde abgebaut, denn sie geht heute sicher nicht nochmal hoch.

So, bleibt dran. Ich freue mich wenn ihr mich ein wenig begleitet.

Boa noite!🌛

Porto

Ich bin gut gelandet… und dieses Mal war das Fliegen garnicht so schlimm. Bin schon stolz auf mich.

Gegen 3.20 Uhr bin ich mit den Bus von Mannheim nach Frankfurt Hahn und von dort ging es 6.45 Uhr nach Porto.

Ich hatte einen wunderschönen Tag in Porto. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so hatte ich noch einmal Sommer! Das tat so gut.

Ich habe dann auch auf einer Aussichtsplattform, hoch oben sehr lange in der Sonne gelegen, es war einfach schön.

Die Stadt war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sie am Ende des Tages richtig lieb gewonnen. Eine wunderbare, entspannte und vielseitige Stadt. In einer Gaststätte habe ich doch sogar Vegane Spaghetti bekommen!!!👍🏽 Der Teller für 6 € und die Tomaten für 1,50€… und das mitten in Porto!👍🏽

Gelaufen bin ich mehr als 20 km mit Barfußschuhen und so werde ich auch starten, da es erst einmal schön am Atlantik lang geht. Der Rucksack ist wie eine Feder und ich bin so richtig glücklich. So dankbar für diese Entscheidung, noch einmal zu gehen.

In Porto sind mir zwei Dinge passiert. Zum einen, habe ich wieder an der Kathedrale eine Beerdigung mit Sarg gehabt, wenig später wieder ein Leichenwagen mit Sarg… Das ist mir schon auf den Camino im Juni so gegangen. Wenn ich nur wüsste warum oder ob es was zu bedeuten hat…

Irgendwie finde ich das schon sehr verrückt.

Das Zweite was mir passiert ist, mir hat doch tatsächlich jemand Marihuana angeboten… so frei auf der Straße, aus seinem Hut. Ich habe mich gefragt, wie ich wohl aussehe, so bisschen Hippie, kann ich mir nicht vorstellen. Klar grüne Haare, aber ansonsten mit Wanderhose und Rucksack. Bin gespannt was noch kommt, ging ja nun schon gut los.

Die erste Herberge war ok, ein junger Ungar war mit in meinem Zimmer und in der unteren Etage noch 3 Personen.

Wir haben hier eine Stunde Zeitverschiebung, also das bedeutet eine Stunde zurück zu Deutschland.

Also das kleine Häuschen ist die Herberge…

Blick aus dem Fenster der Herberge.

Abendbrot…Salat mit Gurke, Tomate, Oregano und Maischips.

So und noch kurz zum Wochenende in Speyer. Wir hatten ja praktische Prüfung zum „Fachberater für Rohkosternährung“.

Es lief richtig gut. Ich habe mich darauf gefreut, endlich mal eine Prüfung wo man nicht lernen musste und einfach loslegen konnte ohne Angst zu versagen.

So ist es auch gelaufen, wir waren 3 Gruppen zu je 3 Personen. Ich habe mit Michael und Cimin gearbeitet und war darüber sehr dankbar, wir waren ein super Team.

Wir mussten eine Suppe und eine Hauptspeise machen und eine Marinade. Der Jury hat es super geschmeckt und auch optisch gefallen. Wir haben eine Gurken- Zucchini Suppe mit Walnüssen gemacht und als Hauptgericht, Risotto an Carpaccio. Die Marinade war bisschen zu gut zum marinieren. Aber geschmacklich richtig lecker.

Zum Schluss des Tages war ich dann noch in Heidelberg, Vegan, gekocht essen… Irgendwie wollte mein Körper an diesen Tag keine Rohkost mehr.

Auch das war gut so und nach wie vor bin ich dankbar für dieses Körpergefühl, der mir zeigt was richtig ist.

10. September 2017

Speyer… heute habe ich praktische Prüfung zum “ Fachberater für Rohkosternährung “

Sicher kein Problem, zumindest sehe ich zur Zeit keins und freue mich eher darauf.

Doch zuvor zu gestern. Gegen 5.20 Uhr bin ich am Samstag mit meinen neuen Auto los, Richtung Speyer.

Die liebe Familie Fischer hat uns wieder mit viel leckeren Obst und Gemüse vom Hof beschenkt. Besonders die Riesenäpfel sind ein Traum. Danke Ihr Lieben, ich werde eure leckeren, frischen Sachen sicher ein bisschen vermissen.

Dann ging es in die Küche, zum Zubereiten. 3 Rezepte warteten auf die Umsetzung. Es ging uns gut von der Hand, so das wir auch ein richtig leckeres Mittagessen hatten.

Linguine – Pasta aus Sellerie mit Pilzen und Kräutern und Trüffelöl. Bunter Salat. Norirollen und Tabuleh.

Es hat fantastisch geschmeckt.

Danach noch ein bisschen Wiederholung für die schriftliche Prüfung und mal eher Feierabend! 🙂

Und auch Somi war friedlich unter dem Tisch mit dabei…

Später dann, keine Rohkost aber richtig lecker Vegan… Bruschetta und Pizza in Bad Schönborn.

Und wieder dieses Zeichen… der Regenbogen 🌈 über Speyer.

Zur Zeit begleitet er mich oft und ich deute dieses wunderbare Zeichen, dass ich auf den richtigen Weg bin…

Mit der lieben Inge, wo ich übernachte, dann noch in Ludwigshafen zum Filmfestival! Wunderschöne Kulisse am Rhein.

und 22.30 Uhr dann noch Kino… ein etwas anderer Film, verschiedene Charaktere liefen nebeneinander, eine Art Doku…und am Schluss kamen sie zusammen. Etwas schwierig und doch ein gewisser künstlerischer Charm.

es gab drei riesige Kinos, eins davon openair. Lustig sah es aus, wie kleine Aliens die Zuschauer, mit ihren rot leuchtenden Kopfhörern.

und zum Glück, hatte ich die Pizza nicht geschafft… gegen 1 Uhr, so ein Hunger!!!

So ihr Lieben, habt einen schönen Tag, bis bald!

Karen ☀️