23. September 2017

Hallo ihr Lieben, ich bin nun wieder zu Hause und habe mich dieses Mal auch richtig darauf gefreut.

Ich bin gerade so dankbar, dass der Camino mir auch die Flugangst genommen hat, zumindest ist es viel besser geworden und ich habe das erste mal auch einen Platz am Fenster bekommen … es sollte so sein!

Ich war so dankbar für die Aussicht und hatte keine Angst.

Hier die Mosel…

Ankommen ist schwierig.

Gestern habe ich auf der Heimreise von Speyer ( da stand noch mein neues Auto) erst einmal viel Zeit auf der Fahrt für mich gehabt. Ich habe es genossen in meinem neuen Auto, kannten wir uns vor dem Camino gerade mal 4 Tage. Jetzt bin ich super glücklich mit meinem Weißen!

Das ist auch eine Veränderung!

Ich bin mein ganzes Leben schwarze Autos gefahren und nun kam ein weißes zu mir… und ich konnte es annehmen!

Ich bin so gespannt was noch kommt.

Gerade habe ich so eine innere Ruhe, Gelassenheit und doch ein wenig Unruhe um wie gesagt erst einmal anzukommen. Ich merke es gerade auch an den vielen Stunden die ich schlafe. Sonst sind es maximal 5 Stunden, zur Zeit oft mehr als 8 Stunden… mein Körper arbeitet noch Vieles ab.

Aber ich habe es auf den Camino schon gemerkt, es war anders als im Sommer. Ich war mehr unterwegs um Menschen zu helfen, war ich doch selbst noch sehr ausgeglichen und brauchte den Camino nicht zur Selbstfindung. Für mich war es eher, wie den Weg noch zu Ende gehen…

Ich hatte immer das Gefühl, dass noch was fehlte. Gab es im Juni/ Juli doch große Wendungen die nicht vorhersehbar waren und meinen Weg vollkommen auf den Kopf stellten…

Schon vor meinem Abflug auf dem Flughafen kam eine Frau zu mir, die mich als Pilger erkannte ( Muschel am Rucksack) und fragte wie es so sein wird auf dem Jakobsweg. Ich machte ihr Mut und wir unterhielten uns eine ganze Weile. Am Schluss standen ihr Tränen in den Augen, ich versicherte ihr, das sie es schaffen wird und fest an sich glauben soll und das wir uns sicher Wiedersehen!

Ja auf dem Weg, bin ich ihr nicht begegnet aber in Santiago haben wir uns gesehen. Na da war die Freude groß!

Und so ging es auf meinem Weg weiter. Durchweg hatte ich von Anfang an ganz liebe Menschen um mich herum. Viele wollten einiges wissen ob es der Weg war oder meine Geschichte oder etwas spirituelles oder zur Ernährung und Gesundheit… ich hatte viel zu erzählen.

Bin dabei immer wieder vielen offenen Menschen begegnet, die mir sehr gern zugehört haben und dankbar waren.

Ich denke das wird auch mein Weg weiterhin sein. Ich bin dafür da, den Menschen zu helfen, sie zu ermutigen, sie wachzurütteln, ihnen neue Wege zu zeigen. Es bereitet mir viel Freude, die Arbeit mit Menschen, die bereit sind für Veränderungen.

Da die meisten meine sonnige Ausstrahlung und meine liebevolle und witzige Art mögen, fällt es ihnen oft leicht anzunehmen oder besser sie wollen es auch so haben.

Gelandet!

Und zur Zeit alles offen… Bleibt dran!

Langsam werde ich jetzt wieder mehr gesundes Essen in meinen Tagesablauf einbauen, ist es auf dem Weg nicht immer möglich gewesen und vielleicht auch ne kleine Fastenrunde.

Aber alles langsam, nun erst einmal Familie und Ich!

Und Lernen für meine IHK Prüfung „Fachberater für Rohkosternährung “ in 2 Wochen!

☀️☀️☀️

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