Porto

Ich bin gut gelandet… und dieses Mal war das Fliegen garnicht so schlimm. Bin schon stolz auf mich.

Gegen 3.20 Uhr bin ich mit den Bus von Mannheim nach Frankfurt Hahn und von dort ging es 6.45 Uhr nach Porto.

Ich hatte einen wunderschönen Tag in Porto. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so hatte ich noch einmal Sommer! Das tat so gut.

Ich habe dann auch auf einer Aussichtsplattform, hoch oben sehr lange in der Sonne gelegen, es war einfach schön.

Die Stadt war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sie am Ende des Tages richtig lieb gewonnen. Eine wunderbare, entspannte und vielseitige Stadt. In einer Gaststätte habe ich doch sogar Vegane Spaghetti bekommen!!!👍🏽 Der Teller für 6 € und die Tomaten für 1,50€… und das mitten in Porto!👍🏽

Gelaufen bin ich mehr als 20 km mit Barfußschuhen und so werde ich auch starten, da es erst einmal schön am Atlantik lang geht. Der Rucksack ist wie eine Feder und ich bin so richtig glücklich. So dankbar für diese Entscheidung, noch einmal zu gehen.

In Porto sind mir zwei Dinge passiert. Zum einen, habe ich wieder an der Kathedrale eine Beerdigung mit Sarg gehabt, wenig später wieder ein Leichenwagen mit Sarg… Das ist mir schon auf den Camino im Juni so gegangen. Wenn ich nur wüsste warum oder ob es was zu bedeuten hat…

Irgendwie finde ich das schon sehr verrückt.

Das Zweite was mir passiert ist, mir hat doch tatsächlich jemand Marihuana angeboten… so frei auf der Straße, aus seinem Hut. Ich habe mich gefragt, wie ich wohl aussehe, so bisschen Hippie, kann ich mir nicht vorstellen. Klar grüne Haare, aber ansonsten mit Wanderhose und Rucksack. Bin gespannt was noch kommt, ging ja nun schon gut los.

Die erste Herberge war ok, ein junger Ungar war mit in meinem Zimmer und in der unteren Etage noch 3 Personen.

Wir haben hier eine Stunde Zeitverschiebung, also das bedeutet eine Stunde zurück zu Deutschland.

Also das kleine Häuschen ist die Herberge…

Blick aus dem Fenster der Herberge.

Abendbrot…Salat mit Gurke, Tomate, Oregano und Maischips.

So und noch kurz zum Wochenende in Speyer. Wir hatten ja praktische Prüfung zum „Fachberater für Rohkosternährung“.

Es lief richtig gut. Ich habe mich darauf gefreut, endlich mal eine Prüfung wo man nicht lernen musste und einfach loslegen konnte ohne Angst zu versagen.

So ist es auch gelaufen, wir waren 3 Gruppen zu je 3 Personen. Ich habe mit Michael und Cimin gearbeitet und war darüber sehr dankbar, wir waren ein super Team.

Wir mussten eine Suppe und eine Hauptspeise machen und eine Marinade. Der Jury hat es super geschmeckt und auch optisch gefallen. Wir haben eine Gurken- Zucchini Suppe mit Walnüssen gemacht und als Hauptgericht, Risotto an Carpaccio. Die Marinade war bisschen zu gut zum marinieren. Aber geschmacklich richtig lecker.

Zum Schluss des Tages war ich dann noch in Heidelberg, Vegan, gekocht essen… Irgendwie wollte mein Körper an diesen Tag keine Rohkost mehr.

Auch das war gut so und nach wie vor bin ich dankbar für dieses Körpergefühl, der mir zeigt was richtig ist.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s