1. Etappe 14. April

und manchmal kommt es anders…

Irgendwie haben dann doch die geschenkten Teile für meine Ohren, die vor Lärm schützen sollen gehalten und schwups hat Karen ausgeschlafen… Hm, 8 Uhr werde ich munter, hell draußen. Ist ja nicht so wirklich Karens Pilgerzeit… aber warum nicht. Auf den ersten Weg hätte ich mir da sicher ein schlechtes Gewissen eingeredet aber heute nicht mehr. Weiß doch das das alles so richtig für mich ist, wie es ist.

Abschied von Sevilla gegen 8.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Musste gleich wieder halten und Jacke ausziehen. Es ist Sommer, herrliche Temperaturen über 20 Grad.

Etwa nach 10 km, kam mir ein spanischer Radsportler entgegen. Er meinte hier komme ich nicht weiter. Der Fluß ist enorm angestiegen, kein drüber kommen. Nun gut, hatte ich ja schon gehört, auf Grund des vielen Regens es an manchen Stellen schwierig werden kann.

Ok, dann Straße. Kenn ich doch schon… Bundesstraßen lang laufen… manchmal die letzte Rettung, auch wenn man sich verlaufen hat.

und hier sind sie wieder… meine geliebten Pilgerschilder 😍

wunderbare Blumen und Kakteen…

Mandarinen und Orangenplantagen…

und wieder gleichzeitig der berauschende Duft von Zitrusblüten.

An einer Plantage hab ich mir 2 gepflückt. Da stand ein richtig voller Baum draußen vor der abgesperrten Plantage. Bisschen bitter und säuerlich aber richtig saftig und gut Durst löschend.

Hier noch eine Olivenplantage.

Und auch über den letzten Fluss kam man nicht… wieder Straße!

Ich war richtig froh endlich die Herberge erreicht zu haben. Die erste hatte geschlossen… so musste ich weiter in eine private. Aber auch das war mein Glück… es wurde Deutsch gesprochen. Dann traf ich gleich noch Günther und Margeritta aus dem Saarland und meinen italienischen Pilger von unterwegs. Hier im Zimmer sind noch zwei junge Australierinnen und glaube es gibt noch Franzosen und andere…

Bin dann in den Supermarkt und habe mir hier in der Küche einen leckeren Salat gemacht und noch eine Cherimoya musste mit und ein frischer Saft, an den habe ich mitgebrachtes grünes Wildgrünpulver gemacht.

Eine wunderbarer Sonnenterrasse☀️☀️☀️

Ach ganz vergessen, unterwegs hab ich dann noch diese kleine Schildkröte gesehen. Die Natur ist hier wunderschön, auch den einen und anderen Pfau hab ich schon gesehen. Freue mich auf alles was noch kommt.

Leider konnte ich dann nicht, wie so ein bisschen voraus geschaut ,2 Etappen laufen. Die erste war 22 km. Durch meinen Umweg waren es dann 30 km.

So… Karen läuft wieder, bleibt bei mir!

2 Gedanken zu “1. Etappe 14. April

  1. Hallo Karen,was Du alles unternimmst finde ich sehr beeindruckend,Wünsche dir für deinen Weg viel Erfolg und alles gute, viele Grüße Mario! Softeis🍦

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