23.Juli 2016 … mal was verrücktes tun

Ich habe gestern was für mich nicht alltägliches und verrücktes getan. Ich war mit meiner Tochter (16) in unserem gemeinsamen Urlaub auf einen Festival genau gesagt auf dem international größten Elektro ( Techno) Festival „Sunrise“ in Kolberg.( 40 Tsd. Besucher) Ich habe schon überlegt ob ich das mache, da ja meine Musik eigentlich Reggae ist. Aber weil es einfach so verrückt ist, Mutti und Tochter gemeinsam zum Festival,habe ich es war gemacht und meiner Tochter eine riesen Freude bereitet.




Ich kann mich garnicht daran erinnern, jemals die Nacht durchgefeiert zu haben. Als wir zum Hotel gingen war es schon taghell , der letzte Auftritt ging bis 4 Uhr. Mir ging es die ganze Zeit super, nicht müde. Sicher hat das auch mit meiner frischen rohen Nahrung zu tuen. Ich war sowas von fit.  

Ein super Festival ( 2 Bühnen)  mit tollen Showeffekten und nicht so vielen Verboten wie in Deutschland. Security war vertreten aber stand nicht an jeder Ecke, es gab keine Auffälligkeiten, alles lief entspannt, schon der Aufbau Tage vorher, war mehr als relaxt, man konnte bis zu einen Tag vorher auf das Gelände und zuschauen.

Ich bin froh es getan zu haben.

Danke Lissy Lee!✌🏾️

21.Juli 2016 URLAUB☀️

Hallo Ihr Lieben, herzliche Grüße von der polnischen Ostseeküste, aus Kolberg.

Mir geht es hier super, ich werde mit leckeren Rohkostsalaten verwöhnt. Das ist so schön, wenn man sich um nichts kümmern muß.
Es gibt hier außerdem viele leckere Erdbeeren, Himmbeeren, Blaubeeren und Kirchen-alles ein Genuss.

Viel superfeiner traumhafter  Sand und Sonne zum Vitamin D tanken.

Ja und weil man mal Zeit hat… sind wir künstlerisch tätig gewesen und haben uns Hennatattoo’s gemacht.

Und weil es so schön ist , Abends an der Strandbar einen leckeren Cocktail .

Alles Liebe, Karen 🏖

11.Juli 2016

Ein halbes Jahr Rohkost ist geschafft. Es hat sich einiges verändert. 

Vorab ein leckeres Sommerpesto, schnell gemacht aus dem frischen Möhrengrün . Alle Zutaten dafür: siehe unter Rezepte.

Nun zu Beginn des Jahres habe ich mir die Ernährungsform “ Rohkost“ etwas anders vorgestellt. Ich habe erfahren, dass es 100 % roh eigentlich nicht gibt. Unter anderem sind einige Nüsse nicht roh, ebenfalls viele Gewürze. Aber das ist nicht entscheidend wenn der große Teil der Lebensmittel roh ist. Viele Rohköstler essen doch auch mal was Veganes Gekochtes. Ich musste mich daran erst gewöhnen. Man will ja alles so einhalten wie gesagt und manchmal dachte ich so, wenn du jetzt was gekochtes ißt, dann war’s das mit dem Rohkosterfolg.

Es ist ein wenig verrückt aber je mehr man sich von Rohkost ernährt umso weniger schmeckt einen das gekochte Gemüse. Ich finde es schmeckt irgendwie fad jetzt.
Ich sehne mich sehr oft nach rohen Obst und Gemüse. Nach dem Sport brauch ich schon ab und zu noch meinen Räuchertofu, dass ist einfach meine Eiweißnahrung für die Muskeln.

Ich habe auch gelernt auf meinen Körper zu hören. Auf das was jetzt gerade mein Körper braucht. Auf was man Appetit hat und egal welche Zeit es ist. Wie schon erwähnt ist meine erste Nahrung 0,5 l Zitronenwasser. Gegen 11 Uhr gibt es meistens einen Smoothie mit viel Wildgrün. Dann zum Mittag einen Salat. Abends oft nicht mehr sehr viel. Auch wenn ich nach der Arbeit noch ins Gym gehe habe ich oft kein Verlangen nach was Essbaren. 

Ich sehe meine Nahrungsaufnahme jetzt nicht nur als das Essen sondern als meine Kraftstoffquelle, meine Heilmittel und meine Pflegemittel. Die Lebensmittel so roh und natürlich wie möglich, so wie sie uns die Natur gibt, ist das Beste für uns.

Ich bin mir jetzt nach 6 Monaten Rohkost, sehr sicher , das ich nicht wieder zur Kochkost wechsle. Da geht es mir einfach zu gut damit und ein Vorteil hat es auch, es gibt überall was zu essen und wenn es im Park ist. Verhungert bin ich noch nie. Man wird eher bescheiden, benötigt nicht das große Festmenü mehr und insgesamt schon viel weniger Nahrung.

Am Samstag geht es erst einmal in meinen wohlverdienten Ostseeurlaub, ich melde mich wieder, bis dahin genießt die Sonne!☀️

Eure Karen